Zur ordentlichen Jahreshauptversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier hatte die Junge Union Nidda (JU) ihre Mitglieder und Freunde in die Gasthofbrauerei „Zur Traube“ eingeladen

Als besondere Gäste konnte Jacob Ulrich, Vorsitzender der CDU Nachwuchsorganisation, den Landtagspräsidenten Norbert Kartmann sowie den Landtagsabgeordneten Klaus Dietz begrüßen. Auch Stadträtin Adelheid Spruck, einige Vorstandsmitglieder des CDU Stadtverbandes sowie Ortsvorsteher waren gekommen, genauso wie der Vorsitzende der JU Wetterau, Patrick Appel mit Kollegen des Kreisvorstandes.

Ulrich mache es stolz, wenn solch erfahrene und erfolgreiche CDU Politiker wie Kartmann und Dietz nach Nidda kämen und so den engagierten Jungpolitikern Anerkennung und Unterstützung zeigten.

Mit der Feststellung, dass sowohl in der Stadtverordnetenversammlung als auch in einigen Ortsbeiräten JU-Mitglieder ein Mandat haben, und dies ein Beweis für eine enge Verzahnung mit der CDU sei, begann Ulrich seinen Rechenschaftsbericht. Der Vorsitzende ging dabei nicht nur auf die Aktivitäten im ablaufenden Jahr ein, sondern griff aktuelle politische Themen auf. Die Politiker  sollten den Menschen Antworten auf ihre Fragen bieten. „Wir von der Jungen Union müssen uns beteiligen und einmischen. Und wir müssen unsere Generation motivieren, sich für die Geschehnisse um uns herum zu interessieren“, forderte Ulrich. Abschließend dankte er seinem bisherigen Vorstand für die Unterstützung und das tolle Engagement.

In ihren Grußworten blickten Landtagspräsident Norbert Kartmann sowie Landtagsabgeordneter Klaus Dietz zurück auf die Anfänge ihres politischen Wirkens: Beide haben ebenfalls in der JU ihre Karriere begonnen. Kartmann nannte seine Vorstellung über die Zusammenarbeit mit der Nachwuchsorganisation: Eine wichtige Aufgabe der Jungen Union sei es, sich eine eigene Meinung zu bilden und dies bei der Mutterpartei auch anzubringen. Dabei gehe es nicht um Generationenkonflikte, sondern um unterschiedliche Auffassungen, so Kartmann. „Gerade in Zeiten, in denen auch junge Menschen mit Ängsten und Sorgen konfrontiert werden, kommt euch dadurch eine wichtige Aufgabe zu“, so der Unionspolitiker.

Landtagsabgeordneter Dietz betonte, dass auch junge Leute etwas bewegen können. „Nur wer kämpft, kann gewinnen; wer erst gar nicht kämpft, kann nur verlieren“, ermutigte Dietz die Anwesenden in ihrem politischen Tun. Er forderte seine Zuhörer auf, nicht aufzugeben, die Menschen jeden Alters für Politik und Ehrenamt zu interessieren.

Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der JU hob Stadträtin Adelheid Spruck in ihrer Funktion als  stellvertretende Parteivorsitzende in ihrem Grußwort hervor. „Wir sehen in euch einen gleichberechtigten Partner. Im letzten Kommunalwahlkampf ward ihr uns eine große Stütze“. Abschließend sagte sie der JU ebenfalls die Unterstützung durch den CDU-Stadtverband zu.

Vor den turnusgemäßen Neuwahlen stellte Ulrich der Versammlung ein neues Vorstandsmodell vor. Ziel sei es, jedem Vorstandsmitglied einen festen Aufgabenbereich zuzuordnen. „So können wir die Arbeit des Vorstandes effektiver gestalten und auf mehrere Schultern verteilen“, erklärte Ulrich. Dies wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.

Im Anschluss erfolgte die Wahl des neuen Vorstandes. JU-Kreisvorsitzender Patrick Appel übernahm die Versammlungsleitung. Für alle erfreulich, ergaben sich einstimmige Ergebnisse. Jacob Ulrich wurde in seinem Amt als Vorsitzender der JU Nidda bestätigt. Als seine Stellvertreterin wurde die bisherige Schriftführerin Jacqueline Reichhold gewählt. Jan-Philipp Repp, der aus beruflichen Gründen den stellvertretenden Vorsitz abgab, ist neuer Schriftführer. Schatzmeister ist weiterhin Nico Schmittberger. Als Beisitzer fungieren Nadine Schmittberger (Onlineauftritt der JU Nidda), Jasmin Firnges (Mitgliederbeauftragte) und Olga Schiller (Veranstaltungsbeauftragte).

Mit Blick auf das kommende Jahr, in dem die Bundestagswahl ansteht, wolle man sich wie bisher aktiv und kritisch am politischen Geschehen in Nidda beteiligen, sind sich alle einig. Die Versammlung fand mit einer kleinen Weihnachtsfeier ihren Ausklang.

 

 

 

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