Ob bei den Hochwasserereignissen im Frühjahr dieses Jahres, Bränden, Hilfeleistungen bei wie z. B. Verkehrsunfällen, Tierrettung, Unwettereinsätzen: die Feuerwehren im Niddaer Stadtgebiet sind ehrenamtlich Tag und Nacht, an Sonn- und Feiertagen, bei Wind und Wetter, zur Stelle mit über 100 Einsätzen jährlich. Aktuell beschäftigt die Fortschreibung des Bedarf- und Entwicklungsplanes die Niddaer Feuerwehren. Grund genug für Bürgermeisterkandidat Thorsten Eberhard (CDU) mit der Feuerwehrführung ins Gespräch zu kommen, um zu hören, was gut läuft und an welchen Stellen man noch Unterstützung gebrauchen kann.

„In den letzten Jahren hat sich einiges bei uns getan, was die Fortschreibung des aktuellen Bedarf- und Entwicklungsplanes notwendig macht“, beschreiben Stadtbrandinspektor Benjamin Balser und seine Stellvertreter Michael Riesbeck und Kevin Schubach Bürgermeisterkandidat Thorsten Eberhard, der als Wahlgewinner dann „Chef der Niddaer Feuerwehren“ würde, die aktuelle Situation. Kevin Schubach erläutert: „Der Bedarf- und Entwicklungsplan wird durch die Kommune aufgestellt und beinhaltet die örtlichen Gegebenheiten der Stadtteile, deren Gefahreneinstufung und die notwendige Ausstattung der Stadtteilfeuerwehren. Aus diesem Plan gehen somit dann auch gesetzlich notwendige Anschaffungen hervor.“

Positiv berichtet die Leitung der Feuerwehr vom Engagement der über 350 Einsatzkräfte im Stadtgebiet. „Wir sind stolz auf unsere Feuerwehren und haben dank der guten Arbeit an allen 15 Standorten keine Nachwuchssorgen, auch wenn die Tagesalarmstärke uns durchaus vor Herausforderungen stellt,“ so die Stadtbrandinspektor Benjamin Balser. Für solche Herausforderungen hat auch der Bedarfs-und Entwicklungsplan keine Patentlösung, zeigt er doch nur den gesetzlichen Rahmen auf.

Die Stadt Nidda hat in den vergangenen Jahren viel Geld in die Feuerwehren investiert, so dass man auf gut ausgestattete Einheiten zurückgreifen kann. Da bei der Größe der Niddaer Feuerwehren stets weitere Investitionen notwendig sind, ist die Fortschreibung des aktuellen Bedarf- und Entwicklungsplans so wichtig. „Eine der nächsten Herausforderungen wird die geplante Zusammenlegung der Stadtteilfeuerwehren Ober- und Unter-Widdersheim sein“ , äußert Michael Riesbeck.

Thorsten Eberhard ist selbst aktiver Feuerwehrmann, ausgebildeter Gruppenführer und unter anderem Atemschutzgeräteträger. „Ich kenne die Situationen im Einsatzdienst und weiß, dass es ist definitiv nicht selbstverständlich, was die Frauen und Männer in allen Stadtteilfeuerwehren leisten. Aus diesem Grund braucht dieses wichtige Ehrenamt die passende Unterstützung und auch eine besondere Wertschätzung“, so Eberhard.

Gemeinsam ist man sich einig, dass es wichtig ist, auch in Zukunft weitere Anreize für das herausfordernde Ehrenamt zu schaffen und so sicherzustellen, dass es zu keinen Nachwuchssorgen kommt. „Die aktuelle Planung ist ein Baustein für unsere Feuerwehren, aber gerade im Bereich der Tagesalarmbereitschaft, Vorbereitung auf Unwetterkatastrophen mit entsprechender Sonderausrüstung und Schutz der ehrenamtlich Einsatzkräfte im Einsatzdienst möchte ich die Feuerwehren unterstützen. Soweit es mir möglich ist möchte ich auch weiterhin im aktiven Dienst als gutes Beispiel vorangehen“, verspricht Thorsten Eberhard abschließend.

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