Flughafenkomplexe, Hochhäuser, Brückenbauwerke und Gebäude „made in Nidda“. Dafür steht die Firma Lupp seit vielen Jahrzehnten. Der Name Lupp ist längst zu einer bekannten Marke in ganz Deutschland geworden. Bauprojekte in den größten Metropolen der Republik, wie Berlin, Hamburg, Köln oder dem Rhein-Main-Gebiet gehören für das Bauunternehmen mittlerweile zur täglichen Arbeit. Mit einem Jahresumsatz von rund 400 Millionen Euro zählt die Firma Lupp zu den großen deutschen Playern im Baugewerbe.

Viele Gründe für die Niddaer CDU auf ihrer diesjährigen Sommertour einen Besuch am Firmensitz im Stadtteil Harb zu initiieren. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeisterkandidat Thorsten Eberhard konnten die zahlreichen Vertreter der Fraktion auf diesem Weg mit der Geschäftsführung ins Gespräch kommen. Eine Gelegenheit die Thilo Moser, Matthias Kaufmann und Michael Fuchs gerne wahrnahmen. Der Austausch mit Vertretern der städtischen Gremien sei für die Firmenleitung von großer Bedeutung – in den letzten Jahren aber leider zu kurz gekommen.

Zunächst informierten sich die CDU-Vertreter über die aktuelle Situation des Unternehmens. Glücklicherweise war die Baubranche kaum von der Corona-Krise betroffen, sodass man auch im Jahr 2020 durcharbeiten und große Projekte umsetzen konnte. Auch Lieferschwierigkeiten für Baumaterialien hielten sich im überschaubaren Rahmen. Die Auftragslage sei weiterhin gut. Ausschlaggebend hierfür sei auch, dass sich die Firma Lupp in den vergangenen Jahren noch breiter aufgestellt habe. „Wir machen neben dem Baugeschäft mittlerweile auch viel Projektentwicklung“, so Geschäftsführer Michael Fuchs. Neben Industrie- und Wohnungsbau werde auch der Bau von Rechenzentren immer wichtiger. So arbeite man aktuell in Offenbach am künftig größten Rechenzentrum Europas. „Im gleichen Zug bauen wir auch das Umspannwerk, das für die Stromversorgung des Rechenzentrums benötigt wird.“, sagt Geschäftsführer Thilo Moser und zeigt damit die Flexibilität des Unternehmens auf.

„Nidda kann stolz auf ein so gefragtes Unternehmen sein, dass auch an großen Vorreiterprojekten mitarbeitet. Bestes Beispiel ist das „LEIQ“ in Offenbach-Kaiserlei – eines der ersten CO2-neutralen Bürogebäude Deutschlands.“, konstatierte Bürgermeisterkandidat Thorsten Eberhard.

Auch für die Zukunft zeigt sich die Firma Lupp gut aufgestellt. Erst vor wenigen Tagen konnten die neuen Auszubildenden offiziell begrüßt werden. Besonders im kaufmännischen Bereich habe man keine Nachwuchssorgen, leider aber im technischen Bereich. Das liege auch daran, dass mit den Projektstandorten oft längere Reisen und Aufenthalte verbunden seien. Deshalb suche man hier schon seit längerem die Kooperation mit den örtlichen Schulen. Erfreulich sei, dass viele Mitarbeiter schon auf eine lange Firmenzugehörigkeit zurückblicken können. „Wir haben mittlerweile Familien in mehreren Generationen unter unseren Beschäftigten. Das freut und bestärkt uns.“, so Geschäftsführer Matthias Kaufmann. Aktuell zählt die Firma Lupp rund 700 Mitarbeiter – davon rund 200 am Standort Nidda.

Stadtverordnetenvorsteherin Adelheid Spruck wollte wissen, welche Projekte in Zukunft auf der Agenda des Unternehmens stehen und wo sich die Geschäftsführung Unterstützung von Seiten der CDU erhofft. „Ein wichtiger Punkt auf unserer Agenda ist der Bau eines weiteren Firmengebäudes neben unserer Parkplatzfläche und der Tankstelle. Darüber hinaus arbeiten wir an einem Wohnraumprojekt in der Region. Hier hoffen wir auf eine Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung zum Bebauungsplan.“, führte Thilo Moser aus.

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