Krippen aus aller Welt erzählen von der Geburt Christi

In der Adventszeit öffnet im Niddaer Ortsteil Ulfa ein ganz besonderes Museum seine Pforten: Das Oberhessische Weihnachtskrippen-Museum von Erica Kernstock. Im Laufe vieler Jahre hat die leidenschaftliche Krippen-Sammlerin mehr als 230 Krippen aus aller Welt zusammengetragen, von denen jede auf ganz eigene Weise die Weihnachtsgeschichte darstellt. Fasziniert von der Vielfalt der umfangreichen Sammlung war auch der Wetterauer Bundestagsabgeordnete Oswin Veith, der Anfang Dezember zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Klaus Dietz und Vertretern der CDU Nidda das Museum besuchte.

Veith: „Dieses Museum ist ein wahres Kleinod und einzigartig in der Wetterau. Es gehört viel Enthusiasmus dazu, so viele verschiedene Krippenarten zu sammeln, aus eigener Kraft ein Museum einzurichten, um diese schöne Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und jedes Jahr eine andere Ausstellung auf die Beine zu stellen. Das ist bewundernswert und bereichert das kulturelle Angebot in unserer Region ungemein.“
Seit 2004 zeigt Erica Kernstock in der umgebauten Scheune ihres Elternhauses eine jährlich wechselnde, nach bestimmten thematischen Schwerpunkten zusammengestellte Auswahl ihrer Schätze. Bei einem Rundgang durch die drei Ausstellungsräume erzählte sie ihren Besuchern viele interessante Details über Herkunft, Geschichte, Bedeutung, Brauchtum und Machart der verschiedenen Krippen.
In der liebevoll präsentierten Ausstellung gibt viel zu entdecken und zu bestaunen: Große und winzig kleine, traditionelle und moderne, einfache und üppig ausgestattete Krippenaufstellungen, hergestellt aus den verschiedensten Materialien, wie Holz, Metall, Keramik, Metall, Glas, Maisstroh und Textilfasern. Im größten Raum zeigt Erica Kernstock ausladende Krippen, wie die Jerusalem-Krippe, die das Leben Christi von seiner Geburt bis zu seiner Kreuzigung darstellt. In einem anderen Raum präsentiert sie Krippen aus Afrika und Südamerika. In der diesjährigen Sonderausstellung „KrippenPerspektiven“ ist zu sehen, wie sich die Krippenaufstellung im Laufe der letzten Jahrhunderte von der minimalistischen Block-Krippe bis zur breit gefächerten PanoramaKrippe entwickelt hat.
Klaus Dietz, der bereits zum zweiten Mal zu Gast in dem Museum war, sagte: „Der Besuch im Krippen-Museum ist immer wieder ein besonderes Erlebnis und eine besinnliche Einstimmung auf die Weihnachtszeit.“

Das Oberhessische Weihnachtskrippen-Museum in Nidda-Ulfa hat vom 21. Nov. bis 20. Dez täglich – außer montags – von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Bildunterschrift: Oswin Veith und Klaus Dietz mit Vertretern der CDU Nidda bei einer Führung durch das Oberhessische Weihnachtskrippen-Museum von Erica Kernstock in Ulfa. Von links: Christian Döll (Ortsvorsteher Ulfa), Oswin Veith (MdB), Klaus Dietz (MdL), Till Neumann (Stellv. Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzender), Gabriele Reichhold (Stadtverordnete), Hagen Puttrich (Stadtverordneter), Jacqueline Reichhold (Vors. der JU Nidda), Eric Planz (Mentee im Nachwuchsförderprogramm der CDU Hessen), Museumsleiterin Erica Kernstock

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