Im Vorfeld der im nächsten Jahr stattfindenden Landtagswahl sind zurzeit die Delegiertenlisten für den Nominierungsparteitag für die Landtagskandidaten zu beschließen.
Daher hatte der CDU-Stadtverband Nidda zur Mitgliederversammlung eingeladen, in der die Ehrung von langjährigen Mitgliedern ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war.

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Matthias Walther freute sich über die zahlreich erschienenen Mitglieder und gab einen Rückblick über das vergangene Jahr mit der Wahl von Thorsten Eberhard zum Bürgermeister von Nidda - das alles überragende Ereignis.
Mit Stolz lobte er die Leistungen des Wahlkampfteams und von Thorsten Eberhard, die gemeinsam einen ambitionierten, serösen und jederzeit bürgernahen Wahlkampf geführt hatten und aus dem Thorsten Eberhard mit über 45% der Stimmen bereits im ersten Wahlgang mit Abstand das beste Ergebnis und dann in der Stichwahl mit 64,3% souverän die Wahl gewonnen hatte.
Das sei möglich gewesen durch die Unterstützung und vorbildliche Zusammenarbeit von Vorstand, Fraktion und den CDU-Magistratsmitgliedern. Die CDU Nidda stelle mit Bürgermeister Thorsten Eberhard, Stadtverordnetenvorsteherin Adelheid Spruck, Erstem Stadtrat Thomas Repp wichtige Schlüsselpositionen. Dass die CDU auch die stärkste Fraktion im Stadtparlament ist, bedeute nicht nur Freude, sondern vor allem Verantwortung und die Verpflichtung, dass die CDU Nidda sich gewissenhaft zum Wohle der Stadt einsetze. Sehr erfreulich sei auch die Zahl der Neumitglieder und es gelte den Schwung aus der Kommunalwahl und der Bürgermeisterwahl mitzunehmen, um diese positive Entwicklung fortzusetzen.

Sein besonderer Dank galt Kurt und Brigitte Müller, den „Eltern“ des CDU-Backhausfestes in Geiß-Nidda, das dieses Jahr zum 40. Mal gefeiert wurde und er bekräftigte, dass diese Tradition fortzusetzen sei.

Die Sitzungsleitung übernahm dann Michael Hahn, stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender und Bürgermeister von Niddatal, nachdem er seinem neuen „Kollegen‘“ Bürgermeister Thorsten Eberhard herzlich gratuliert hatte und meinte, da Nidda und Niddatal einiges gemeinsam hätten, ein näheres Zusammenrücken von Vorteil sei. Michael Hahn konnte einstimmige Ergebnisse zu den Delegiertenwahlen verkünden und gab anschließend Einblicke in die aktuelle Kreispolitik.

Mit seinem Jahresbericht gab Fraktionsvorsitzender Hagen Puttrich einen Überblick über die vielfältigen Anträge, die die Fraktion im laufenden Jahr erfolgreich gestellt hatte. Besonderer Schwerpunkt der Fraktionsarbeit war die Einigung aller Fraktionen auf ein gemeinsames Bäderkonzept für die Stadt Nidda. "Auch wir finden es sehr bedauerlich, dass an der Schließung der Justus-von-Liebig-Therme kein Weg vorbeiführt hat. Mit dem gemeinsamen Beschluss ein Sole- und Gesundheitszentrum in Bad Salzhausen sowie ein Hallenbad in der Kernstadt mit Anbindung des Freibades zu bauen, wurde eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen, deren positiver Effekt eigentlich mehr im Fokus stehen sollte als die Schließung", erläuterte Hagen Puttrich.

Die Ehrung von drei langjährigen Mitgliedern krönte die erfolgreiche Mitgliederversammlung. So wurden Kurt Freymann (50 Jahre), Walter Pöllmann (40 Jahre) und Jürgen Pfeiffer (25 Jahre) durch den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Matthias Walther, die CDU-Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordnete und Staatsministerin Lucia Puttrich und den stellv. Kreisvorsitzenden Michael Hahn geehrt.

Staatsministerin Lucia Puttrich berichtete vom Bundesparteitag, an dem in Hannover rund 1000 Delegierte teilgenommen hatten. Der Wechsel im Parteivorsitz sei glänzend geglückt. Man habe in Hannover mit festen Wertefundamenten an einer Neustrukturierung der Parteiarbeit gearbeitet und könne zuversichtlich an die politische Arbeit gehen.

In einem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Thorsten Eberhard bei den Mitgliedern für deren vielfältige Unterstützung im Wahlkampf und blickte auf zahlreiche Termine in den Stadtteilen zurück. „Wahlkampf macht Spaß - insbesondere mit einer so tollen Mannschaft, auf die man sich immer verlassen kann.“
Er berichtete, dass wichtige Themen in der erst kurzen Amtszeit angepackt werden konnten, so z. B. die Bäderfrage, für die nach zehn Jahren Stillstand durch die Zusammenarbeit der Fraktionen eine Lösung gefunden werden konnte. Dennoch seien die Herausforderungen der kommenden Monate groß. Energiekrise, Rezession und Inflation würden auch die zukünftigen Haushalte der Stadt Nidda belasten.

Dennoch sieht Bürgermeister Thorsten Eberhard die Stadt Nidda gut aufgestellt und ist zuversichtlich bezüglich der anstehenden Aufgaben und Herausforderungen. Dazu gelte es „jetzt mit vernünftigen, sachorientierten Entscheidungen die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen“.

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