Vergangenen Dienstag ist die neugewählte CDU-Fraktion endgültig in die neue Legislaturperiode gestartet. Im Niddaer Bürgerhaus fand die konstituierende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung statt. Auf der Tagesordnung stand in erster Linie die Besetzung relevanter Positionen in den städtischen Gremien.

Zunächst galt es einen Stadtverordnetenvorsteher bzw. eine Stadtverordnetenvorsteherin zu wählen. In deutschen Parlamenten wird dieser in der Regel von der stärksten Fraktion gestellt. Dieser politischen Gepflogenheit folgte auch die neue Niddaer Stadtverordnetenversammlung. Die CDU schlug Adelheid Spruck für den Vorsitz vor – Gegenkandidaten gab es nicht. Mit deutlicher Mehrheit wurde Spruck anschließend in geheimer Wahl gewählt.

Erster Gratulant war der CDU-Fraktionsvorsitzende Hagen Puttrich, der Spruck als Glückwunsch einen Blumenstrauß überreichte. „Ich freue mich, dass die CDU endlich wieder den Vorsitz der Stadtverordnetenversammlung besetzt. Mit 24 Jahren Erfahrung in der Niddaer Kommunalpolitik ist Adelheid Spruck genau die richtige für diese Position. Wir wünschen ihr alles Gute und allzeit eine glückliche Hand.“, so Puttrich.

Nachdem ein Antrag der Grünen auf Aufstockung der Magistratsmitglieder abgelehnt worden war, galt es auch hier sechs Vertreter aus den Reihen der Parteien zu wählen. Die gemeinsame Liste von CDU und SPD konnte insgesamt vier Mandate erringen. Die Wahlvorschläge von BürgerListe und Grünen jeweils einen Sitz. Die CDU stellt damit erneut zwei Mitglieder im Magistrat. Thomas Repp, der auf Platz eins der schwarz-roten Liste stand, wurde damit zum neuen ehrenamtlichen Ersten Stadtrat gewählt. Neben ihm wird künftig auch Hans-Georg Lang für die CDU im Magistrat sitzen.

Auch der Stadtverbandsvorsitzende Jacob Ulrich zeigte sich erfreut über die Wahlergebnisse. „Die Wählerinnen und Wähler haben uns im März einen klaren Gestaltungsauftrag erteilt, den wir natürlich ernst nehmen. Dazu gehört auch, dass wir die relevanten Positionen in den Niddaer Gremien besetzten um die Geschicke unserer Stadt zu leiten. Jetzt ist es an uns, politische Mehrheiten für unsere Vorstellungen zu finden und unsere Wahlversprechen einzulösen. Die Vereinbarung, die wir mit der SPD geschlossen haben, ist dafür ist ein erster Schritt. Sie sichert die Umsetzung zentraler Punkte und erlaubt trotzdem Mehrheiten außerhalb der Vereinbarung. Wir sind also mehr als bereit, in die thematische Arbeit einzusteigen.“, so Ulrich.

Dass die neue Zusammenarbeit Nidda voranbringen will, zeigte sich in einem ersten gemeinsamen Antrag, der mehrheitlich beschlossen wurde. Er sieht die Einrichtung eines vierten Ausschusses vor, der sich künftig unter anderem mit den zukunftsrelevanten Themen Umwelt, Klimaschutz und Digitalisierung beschäftigen wird.

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